Drei Tage lang feierte Klein-Winternheim vom 2. bis 4. Oktober seine Kerb. Ein abwechslungsreiches Programm, musikalische Unterhaltung und zahlreiche Angebote für Jung und Alt machten das Wochenende zu einem schönen Fest. Auch das Wetter hat in diesem Jahr bestens mitgespielt.
Besonders erfreulich war, dass die Kerb rund um denRathausplatz nach 2025 auch in 2026 von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen wurde. Der Platz im Herzen unserer Gemeinde bietet einen passenden Rahmen, um die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in schöner Atmosphäre zusammenzubringen.
Los ging es am Freitag mit der offiziellen Eröffnung, dem Fassbieranstich und der musikalischen Begleitung durch den Musikverein. Am Samstag standen Familienangebote, Kinderdisko, Tombola und die Kerbespiele des SV Klein-Winternheim auf dem Programm. Ganz besonders freuen wir uns, dass unsere französischen Freunde aus der Partnergemeinde Muizon das Kerbewochenende mit uns verbracht haben.
Auch die Spendenaktion für Mayaky in der Ukraine, die auf die Initiative unserer ehemaligen Ortsbürgermeisterin Ute Granold zurückgeht, setzte ein wichtiges Zeichen der Partnerschaft. Gesammelt wurde für einen Brunnen, der in Notfällen die Wasserversorgung vor Ort sichern soll. Vielen Dank an die großzügigen Spenden von CDU und SPD (jeweils 300 Euro), vom Musikverein und Kiwi (jeweils 100 Euro) und der Kerbejugend (50 Euro). Das Geld wurde an den Ständen in Spendenboxen gesammelt und anschließend großzügig aufgerundet.
Am Sonntag begeisterten die örtlichen Vereine mit einem bunten Bühnenprogramm aus Tanz, Musik und Cheerleading. Auch das Heimatmuseum öffnete seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher.
Die Kerb 2026 hat gezeigt, wie wertvoll ein lebendiges Fest mitten im Ort ist. Unser herzlicher Dank gilt dem Kerbejahrgang, den Vereinen, Schaustellern, Gaststätten und allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern, die während der Kerbetage mit erhöhtem Geräuschpegel, mehr Betrieb und Einschränkungen im unmittelbaren Wohnumfeld umgehen mussten. Wir wissen, dass diese Tage für die Nachbarschaft nicht immer einfach sind, und danken herzlich für das Verständnis und die Geduld. Ebenso danken wir unseren Gästen aus Muizon für die gelebte Freundschaft.